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die Geschichte des alten Wasserwerks

Weithin bis in den Westen der Obergrafschaft Bentheim erstrecken sich Ausläufer des Teutoburger Waldes und des Wiehengebirges mit ihren felsigen Formationen, dem Bentheimer- und Gildehauser Sandstein.

GeschichteAus den Klüften dieses Sandsteins, auf dem um die Jahrhundertwende die meisten Häuser errichtet waren, konnte Wasser niemals ausreichend gewonnen werden; es war also hierzulande kostbares Gut. Im Hofe des Fürstlichen Schlosses gab es eine Zisterne, aus der man mittels Handpumpe Wasser heraufpumpte, und die wenigen Brunnen Bentheims reichten oft für die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser nicht aus. Und wenn man bedenkt, daß die mit der Wasserversorgung verbundene Arbeit überwiegend den Frauen und Mädchen oblag, dann waren diese keineswegs beneidenswert.

GeschichteSo war man 1904 sehr glücklich, als die Gemeinden Bentheim und Gildehaus dem Unternehmer O. Smreker in Mannheim den Auftrag zum Ausbau einer zentralen Wasserversorgung erteilten. Die Firma Smreker als Wasserwerksbauunternehmer richtete in der Unterstraße 21 in Bentheim ihr Baubüro ein, und auf Kalters` Wiese an der Müst begann ein Bohrmeister mit Versuchsbohrungen. Als man dort nicht fündig wurde, versuchte man es auf dem Möllenkamp im Süden Bentheims, und hier fand man Wasser. Bis 1946 bohrte die Firma Smreker 6 Brunnen, unter anderen in der Großen Maate, aus dem heute noch Wasser in die Koppelbecke fließt.

An die Tradition des Wasserwerks erinnert heute noch die historische Wasseruhr und natürlich unser besonderer Service, die „Alte-Wasserwerks-Erfrischung“ -gratis Mineralwasser für alle Gäste.

 
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